Ostpreußisches Bauernhaus

Von Alters her bauten die Bewohner Ost- und Westpreußens ihre Häuser und Stallungen aus behauenen Baumstämmen. Durch Schwalbenschwanzverzapfung werden die Häuser zusammengehalten. Zwischen den einzelnen Lagen wurde Torfmoos in Schichten von 3,5 cm ausgelegt, um die Häuser winddicht zu machen. Holz ist ein schlechter Wärmeleiter, aber ein idealer Baustoff, der im Winter die Kälte abhält und im Sommer die Wärme absorbiert. Die Dächer wurden meist mit Stroh oder Reet abgedeckt.

Ausstattung 

Unser Bauernhaus verfügt über zwei Räume, in denen sich insgesamt acht Betten (inkl. Matrazen und Laken) befinden. Insgesamt drei offene Regale stehen zur Aufbewahrung persönlicher Dinge zur verfügung. Außerdem gibt es eine Essecke mit Tisch, Eckbank und Stühlen sowie eine Arbeitsplatte, die bei größerem Platzbedarf an die Wand geklappt werden kann. Ein Ölradiator zum Heizen in der kalten Jahreszeit ist ebenfalls vorhanden.